Am Miittwoch ging es für die 5. Jugend zum Tabellenvorletzten, TuS Harenberg. Für die Arminen am Start: Micha, Sev, und erstmals in der Rückrunde Oscar und Oskar. Die Harenberger spielen mit Leupold, Linus und Leopold Ludowig und Krolow.
Bereits in den Doppeln war zu sehen, dass die Arminen heute nicht ihren besten Tag hatten: Micha und Sev konnten gegen die Ludowig-Brüder zwar 3:0 gewinnen, spielerisch war das aber „grenzwertig“ auch wenn Sev hinterher sagte, sie hätten noch nie gut Doppel gespielt….Oscar und Oskar hatten zwar Trainingsdefizite, ihr Spiel gegen die beiden Mädchen Ayleen und Emilia hatte aber eine ganz andere Qualität: Lange, intensive Ballwechsel, offenes offensives Spiel auf beiden Seiten, ständig wechselnde Führungen, und ein dramatisches Ende (Netzball für die Arminen im 5. Satz zum Spielgewinn) machten echt Spaß beim Zuschauen!
Im oberen Paarkreuz setzte sich die gehemmte Spielweise weiter fort, Sev verliert den ersten Satz gegen Ayleen, und auch Micha wirkt seltsam gehemmt, und verliert Satz 2. Letztlich können sich beide aber steigern, und sorgen für einen beruhigenden 4:0 Zwischenstand. Oskar gewinnt gegen Frederick ohne spielerisch zu glänzen, währen Oscar gegen Emilia am Nebentisch durch ein Wechselbad der Gefühle geht: Satz 1 und 2 verloren, die Folgesätze gewonnen, im 5. Satz dann wieder wechselnde Führungen, letztlich mit dem besseren Ende für Emilia. Das war sicher eins der spannendsten Spiele an diesem Tag.
Mit der 5:1 Führung im Rücken spielt Micha etwas souveräner, das Spiel von Ayleen liegt ihm auch besser, im ersten 3-Satz Spiel des Tages sichert er den Siegpunkt. Sev verschläft den ersten Satz, kann sich aber ebenfalls steigern, und gewinnt sein 2. Einzel. damit ist die Bilanz im oberen Paarkreuz heute makellos. Unten bleibt Oscar der Pechvogel des Tages, 3 Sätze, in allen zwischenzeitlich in Führung, am Ende aber Verlierer mit 3 Satzen zu 9 gegen sich. Oskar spielt in seinem Einzel gegen Emilia nicht gut, zu passiv mit zu vielen leichten Fehlern, taktisch unklug und mit viel zu wenig Bewegung, die verlorenen Sätze 1 und 2 sind die logische Folge. Mahnenede Worte von Sony und Papa Christoph bringen zwar Besserung und einen klaren Satzerfolg, in Satz 4 hat sich aber auch Emilia umgestellt, der sehr offene satz geht mit 12:10 an sie, die damit auch ihr 2. Einzel gewinnt. Endstand 7:3, wie gesagt, eher mühsam erarbeitet als spielerisch geglänzt, das obligatorische Abschlussbild illustriert das deutlich! Vielen dank noch mal an Christoph, der die Jungs nicht nur wie urspünglich geplant nur hingebracht, sondern auch zum Spiel vor Ort geblieben ist, und alle wieder nach hause gefahren hat.


















